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 Betreff des Beitrags: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 05.07.2012, 10:17 
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Hat jemand von euch schon einmal "Das Ende der Normalität" von Gabor Steingart gelesen? Ein sehr kritisches Buch, das sich vor allem mit dem Wertewandel unserer heutigen Zeit beschäftigt. Und der wird, meiner Meinung nach, immer offensichtlicher. Wir haben letztens eine Pflegehilfskraft für meine ältere Mutter gesucht. Das war gar nicht so einfach, weil sich viele jüngere Leute gemeldet haben, die mit älteren Damen überhaupt nicht respektvoll umgehen konnten. Gott sei Dank haben wir dann endlich die richtige Stell gefunden, an der wir suchen konnten und dann jemand vernünftiges gefunden. Das mal so als persönliche Anekdote :)
Dabei schreibt er aber mit soviel Humor, dass ich manchmal laut auflachen musste.
Wirklich ein sehr gutes Buch, kann man nur empfehlen!

_________________
"Heute Nacht hatte ich einen herrlichen Traum", berichtet der Altphilologe. "Ich habe Cicero eine Fünf in Latein verpaßt."


Zuletzt geändert von Kasperl am 16.07.2012, 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 05.07.2012, 22:39 
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Ich habe schon davon gehört, es aber selber leider noch nicht gelesen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 15.08.2012, 16:37 
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Dieses "Das Ende der Normalitä" -Buch ist sicherlich ein ganz großs. Allerdings auch ein wenig reiserisch und unreflektiert wie ich finde. Da laßen sich einige Leute viel zu schnell schnappen ohne zu differenzieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 28.08.2012, 09:41 
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Sehr gut lesbar, oft amüsant. Tief gehend, ohne langatmig zu werden. Wirklich sehr gutes Buch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 16.01.2013, 11:21 
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Es war einmal wenn ich die kritischen Stoffen sehr gerne las. Heutzutage verliere ich immer an die Lust.
Es ist aber gut, dass man immer etwas kritisch zu bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 02.07.2014, 07:55 
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Ich habe leider noch nicht davon gehört. Reißerisch, dass kann ich mir gut vorstellen. Solche Bücher gehen ja immer in nur eine Richtung, was ich ein wenig zu reduzierend finde. Ich mag Bücher, die das Kunststück vollziehen, ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten, einen immer neue Aspekte vorzustellen, sodass man sich am Ende für eine Position entscheiden kann, ohne sie aufgedrängt zu bekommen. Mit kommt ein solches Buch dann oft als Gehirnwäsche vor, ich weiß am Schluss nicht mehr mso richtig, was iczh eigentlich denken soll.

würmchen

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Scheiß auf den Prinzen ich nehm das Pferd!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 19.07.2016, 12:54 
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würmchen hat geschrieben:
Reißerisch, dass kann ich mir gut vorstellen. Solche Bücher gehen ja immer in nur eine Richtung, was ich ein wenig zu reduzierend finde. Ich mag Bücher, die das Kunststück vollziehen, ein Thema von vielen Seiten zu beleuchten, einen immer neue Aspekte vorzustellen, sodass man sich am Ende für eine Position entscheiden kann, ohne sie aufgedrängt zu bekommen. Mit kommt ein solches Buch dann oft als Gehirnwäsche vor, ich weiß am Schluss nicht mehr mso richtig, was iczh eigentlich denken soll.
würmchen, dem kann ich mich teilweise anschließen. Steingarts Buch muss man lassen, dass es, wenngleich für meinen Geschmack etwas zu undifferenziert, jedoch stilistisch im Grunde sehr gut geschrieben ist.
Ich mag es auch nicht so sehr, wenn die Polyperspektivität zugunsten größerer Bissigkeit oder irgendwelcher Extremhaltungen verloren geht. Außer vielleicht bei experimenteller Literatur, bei den österreichischen Avantgarden o.ä., die zwar gesellschaftskritisch ist, jedoch dann doch noch andere literarische Strategien einsetzt, um zum Ziel zu gelangen. Was ich in diesem Kontext übrigens immer hochinteressant fand, ist (sprach-)politische Lyrik! Eine Traditionslinie, zu deren besonders prominenten Vertretern etwa Erich Fried oder Hans Magnus Enzensberger zählten, die heute jedoch eher mit anderen Ansätzen zusammenläuft. Kennt jemand hier zufällig Uljana Wolf? Sie scheint mir eine aktuelle Autorin zu sein, die in vielerlei Hinsicht Aspekte wie Patriarchatskritik, Sprachskepsis, Internationalität usw. reflektiert.

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"Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann" (Jean-Paul Sartre).


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Ende der Normalität
BeitragVerfasst: 13.10.2016, 12:33 
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Ich verstehe was du meinst. Ich arbeite selbst als Pfleger und ich achte darauf die Menschen mit dem Respekt den sie verdienen zu betreuen.


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